WARUM SIE MIT EINER TOUGH-LÖSUNG WEITER KOMMEN

Auf dem Markt für Endgeräte tobt derzeit ein spannender Kampf. Während sich eine zunehmende „Consumerization“ oder Konsumerisierung der Branche feststellen lässt, konkurrieren traditionelle PC- und Laptop-Hersteller mit großen Verbrauchermarken wie Apple und Samsung um ihren Anteil an diesem lukrativen Markt. Letztere wollen das Benutzererlebnis, das Kunden bereits von ihren Consumer Electronics Geräten gewohnt sind, auch auf den Unternehmensbereich übertragen und so für Business-Geräte verbessern..

Als direkte Konsequenz dieser Entwicklung empfinden wichtige Entscheidungsträger der Branche oft die zunehmend fließende Grenze zwischen Business und Consumer Electronics Geräten häufig als verwirrend. Sie tun sich schwer damit, das beste Equipment für ihre Mitarbeiter im Außendienst auszuwählen. Brauchen Mitarbeiter zum Beispiel wirklich ein komplett widerstandsfähiges Gerät, das unter Umständen teurer ist als ein gewöhnliches Consumer Electronics Gerät?

Für viele gibt es keine klare Trennung mehr zwischen Privatnutzer- und Business-Geräten, insbesondere seit dem Aufkommen von Bring Your Own Device (BYOD). Vor gar nicht allzu langer Zeit war es noch völlig eindeutig, dass ein Verbraucherprodukt einzig zur Unterhaltung und zum persönlichen Gebrauch bestimmt war – etwa um E-Mails abzurufen, im Internet zu surfen, webbasierte Anwendungen oder Streaming-Medien zu nutzen. Das Design der Geräte war darum leicht, schlank und ästhetisch.

Widerstandsfähige Business-Geräte hingegen schlugen eine komplett andere Richtung ein. Sie wurden für die Nutzung in häufig äußerst anspruchsvollen Arbeitsumgebungen konzipiert – robust und unempfindlich; und mit den erforderlichen Eigenschaften für Außendienstmitarbeiter und Servicetechniker ausgestattet. Ihre primäre Funktion war es, Daten an einem Ort oder unter Bedingungen zu sammeln, in denen eine hohe Wahrscheinlichkeit bestand, dass das Gerät herunterfallen oder beschädigt werden könnte. Außerdem mussten sie gegen Staub, herunterfallende Gegenstände oder Materialien und unbeständige Wetterbedingungen gerüstet sein, wie sie im Umfeld von Lagerhallen, Baustellen oder Bohrinseln alltäglich sind. Diese hochfunktionalen Geräte waren alles andere als trendy – weder leicht, noch schlank, noch ästhetisch.

Die IT-Konsumerisierung hat eine grundlegende Veränderung bewirkt und eine steigende Nachfrage nach Geräten ausgelöst, die sowohl widerstandsfähig als auch attraktiv für den Verbraucher sind. So erwarten wir heute ganz selbstverständlich immer schlankere, leichtere, schnellere Produktkonzepte. Wir haben uns in die Eleganz und Funktionalität unserer Smartphones und Tablets verliebt und uns an ein ständiges Angebot von zehntausenden Apps gewöhnt, die wir für Bankgeschäfte bis hin zur Urlaubsplanung immer zur Hand haben.

Aus geschäftlicher Sicht besteht zudem die Anforderung, dass Geräte viele Anschlüsse besitzen, eine angemessene Akkulaufzeit haben, sich unterwegs praktisch transportieren lassen und unter allen Witterungsbedingungen tadellos funktionieren. All das spielt bei der Auswahl Ihres Geräts eine Rolle – insbesondere dann, wenn Sie in einem strapazierenden Arbeitsumfeld tätig sind.

In diesem Sinne finden Sie hier einige Überlegungen, die Ihnen bei der Auswahl Ihres nächsten Geräts helfen könnten

Ausfallrate von Consumer Electronics Geräten

Mobile Endgeräte für Privatnutzer sind längst nicht so langlebig wie robuste Geräte. Laut einem VDC-Forschungsbericht aus dem Jahr 2013 ist das Versagen von herkömmlichen Geräten um 100 % wahrscheinlicher als das von robusten Geräten.* Die Lebensdauer eines Consumer Electronic Geräts wird in Monaten gemessen, während die eines robusten Geräts in Jahren beziffert wird.

Auf fünf Jahre gerechnet sind die Gesamtbetriebskosten eines Consumer Electronic Geräts tatsächlich um 50 % höher als die eines robusten Geräts, da viele Nutzer ihre Geräte in diesem Zeitraum zwei- oder dreimal ersetzen müssen und dabei deutlich mehr Geld ausgeben als ursprünglich geplant.

Die VDC-Studie hat auch aufgezeigt, dass die durchschnittliche Ausfallrate der Geräte Arbeitsausfälle in Höhe von ungefähr 80 Minuten verursacht. Dabei müssen nicht nur Ersatz- und Reparaturkosten, sondern auch die verlorenen Arbeitsstunden berücksichtigt werden. Durch die Verwendung eines robusten Geräts minimieren Sie Arbeitsausfälle, erhöhen Sie die Produktivität und fördern Sie schnellere Abläufe unter den Mitarbeitern – für eine effizientere Ausführung Ihrer Projekte. [P1] 

Sicherheit

Consumer Geräte bieten zwar integrierte Sicherheitsvorrichtungen, jedoch nicht im selben Umfang wie ein Business-Gerät. Mit dem BYOD-Prinzip setzen Unternehmen ihre Netzwerke vielerlei Risiken aus. Wenn Consumer Geräte, die auch zum Hoch- oder Herunterunterladen von Videos und Fotos sowie zum unkontrollierten Surfen im Internet verwendet werden, auf Ihre Unternehmensdaten zugreifen, kann dies das gesamte Netzwerk beeinträchtigen. Ein robustes Gerät wurde speziell für die geschäftliche Nutzung entwickelt und ist mit Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet, die strikte Richtlinien erfüllen und Geräte vor schädlichen Einflüssen schützen.

Angesichts der Hacker-Angriffe im vergangenen Jahr hat Sicherheit absolute Priorität für die meisten Unternehmen, inbesondere für alle, die sensible Daten verwalten. Durch die Nutzung von Geräten, die strengste Qualitätsnormen erfüllen, können Unternehmen beruhigt sein, dass ihre Systeme vor diesen Arten von Angriffen geschützt sind.

Benutzerfreundlichkeit

Früher haben Consumer Geräte robuste Geräte in Sachen Benutzerfreundlichkeit und Ästhetik in den Schatten gestellt. Wenn man die beiden miteinander verglich, wirkte das robuste Produkt neben dem Design, dem Touchscreen und der breiten Auswahl an Anwendungen eines Verbrauchermodells schwerfällig und veraltet. Das hat sich geändert. Viele robuste Geräte überzeugen heute mit dem „Look & Feel“ eines auf moderne Kunden zugeschnittenen Smartphones oder Tablets. Wenn Sie die beiden heutzutage nebeneinander legen, ist die Ähnlichkeit deutlich erkennbar. Die meisten robusten Geräte basieren heute auf Android und Windows, sodass Daten problemlos zwischen verschiedenen Betriebssystemen übermittelt werden können.

Hier stellt sich die Frage, ob der anhaltende Wunsch der Kunden nach dem elegantesten Design nicht zu Lasten der Benutzerfreundlichkeit geht. Bei den neuesten ultraschlanken Geräten wurde zum Beispiel zugunsten des Designs auf VGA- und herkömmliche USB-Anschlüsse verzichtet. Im Arbeitsalltag benötigen Unternehmen diese Anschlüsse jedoch auch weiterhin für Präsentationen oder zum Anschluss an das Netzwerk. Für mobile Mitarbeiter ist diese Konnektivität häufig unverzichtbar.

Es ist offensichtlich, dass robuste Business-Geräte heute eine moderne und praktische Option für mobile Arbeitskräfte in allen Bereichen und Branchen bieten. Sie wurden so konzipiert, dass grundlegende Elemente wie Display, Festplatte und Tastatur (die übrigens bei konventionellen Notebooks häufiger beschädigt werden) optimal geschützt sind. Die robusten Business-Designs erlauben es Mitarbeitern, ihren Arbeitsalltag effizient zu gestalten, ohne sich unterwegs Gedanken machen zu müssen, ob ihr Laptop oder Tablet Schaden nehmen oder ausfallen könnte.

Lassen Sie sich also nicht von der oberflächlichen Attraktivität aktueller Trendgeräte verleiten, wenn Sie das nächste Mal auf der Suche nach einem neuen Gerät sind. Denn wenn Sie es Jahr für Jahr ersetzen müssen, könnte sich das auf lange Sicht als falsche Sparsamkeit erweisen.

Autor:
Jan Kämpfer, General Manager Marketing, Panasonic Computer Product Solutions

Quelle:
*April 2013 (David Krebs) - Mobile Device TCO Models for Line of Business Solutions