Was heißt eigentlich „smart“?

Author: Tony O'Brien

 

Heutzutage ist fast alles „smart“. Smart Cities, Smart Homes, Smart TVs ... Die Liste ist endlos. Das Wörtchen „smart“ ist allgegenwärtig. Es bezeichnet die zunehmende Anzahl vernetzter Technologien, die uns das Leben leichter machen. Da jedoch heute praktisch alles vernetzt ist, verliert der Begriff an Bedeutung.

Laut Definition von Gartner beschreibt „smart“ Maschinen, die lernen, sich automatisch anpassen und ihr Verhalten auf das Umfeld einstellen können. Diese Definition von „smart“ geht weit über die reine Internetverbindung hinaus. 

Aber sind die Geräte, Maschinen und Konzepte, die wir als „smart“ bezeichnen, wirklich so „smart“?

Aber sind die Geräte, Maschinen und Konzepte, die wir als „smart“ bezeichnen, wirklich so „smart“?

Die Verbraucher genießen heute eine Fülle an smarten Technologien. Wir können unser Zuhause aus der Ferne überwachen und per Mobile App Türen, Beleuchtung und Heizung steuern, während Smart TVs mehr und mehr On-Demand-Inhalte bieten und mühelos weitere Apps und Funktionen integrieren.

In beiden Beispielen werden dem Nutzer bessere oder „smartere“ Entscheidungen ermöglicht. Lässt sich dies auf unsere B2B-Welt übertragen? Wir denken schon.

Bei Panasonic haben wir „smart“ neu definiert: „Wenn der Kunde unserer Kunden eine Verbindung mit der Technologie herstellt und diese ihm persönliche Entscheidungen ermöglicht, sodass er letztlich selbst über seine Erfahrung bestimmt“.

Zum Beispiel könnte in einer Einzelhandelsumgebung ein LinkRay-fähiges Display im Schaufenster als „smart“ bezeichnet werden. Mithilfe der LinkRay-App können Käufer zu einem Outfit auf dem Bildschirm Informationen oder gleich ein Angebot auf ihr Smartphone herunterladen, was sie zu einem direkten Einkauf animiert.

Gekoppelt mit Technologien zur Alters- und Geschlechtserkennung lässt sich der Inhalt am Bildschirm auf die jeweilige Person – z. B. After-Shave für den Herrn und Parfüm für die Dame – mit jeweils altersgerechten Marken zuschneiden. Für uns bedeutet das, dass wir den Kunden unserer Kunden selbst dann relevante Informationen bereitstellen können, wenn ein Laden geschlossen ist. So werden Schaufensterbummler außerhalb der Öffnungszeiten zu eCommerce-Kunden.

Ich denke, dass viele Technologien, wie wir als Industrie bisher entwickelt haben, diese Definition von „smart“ nicht bestehen würden. Kosteneinsparung ... Ja. Risikominderung ... Ja. Aber selbst wenn unsere Kunden erhebliche Vorteile genießen, erreichen wir nicht das Maß an Verbindung mit den Kunden unserer Kunden, das eine Lösung wirklich „smart“ machen würde.

Schließlich steht im Mittelpunkt der geschäftlichen Ziele für viele unserer Kunden ein positives Kundenerlebnis. Niemand weiß das besser als die Bahngesellschaften. Ein Beispiel hierfür sind die zahlreichen Passagierinformationssysteme im britischen Schienenverkehr, die zwar hilfreiche Informationen liefern, aber ausschließlich über diese eine Reise. Ein wirklich „smartes“ System müsste den Kunden jedoch zusätzlich noch personalisierte Informationen über weitere Fahrten im Verlauf ihrer Reise und sonstige nützliche Services liefern, und zwar in Echtzeit auf ihr Smartphone oder ein anderes Endgerät ihrer Wahl.

Die B2B-Welt lechzt genauso nach „smart“ wie das B2C-Geschäft.  Es reicht nicht mehr aus, technologische Probleme zu lösen und Produkte bereitzustellen, die womöglich einen Bedarf decken.

Wenn wir „smart“ in dieser Weise neu definieren, sehen wir, dass unabhängige, oft isolierte Technologien diese Anforderungen nicht erfüllen können.  „Smart“ ist nur dann wirklich „smart“, wenn die Technologien über den gesamten Kundenweg harmonisiert und integriert sind. Darin liegt der wahre Mehrwert dieser Technologien für die Unternehmen.

Wir bei Panasonic arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um „smart“ neu zu definieren und schließlich die Unternehmenslösungen der nächsten Generation zu entwickeln, die einen echten, spürbaren Mehrwert für die Kunden unserer Kunden bedeuten.

Diese Verbesserungen und die Möglichkeit, dass die Kunden unserer Kunden selbst über ihre Erfahrung entscheiden, sollten die Grundlage für „smarte“ Technologien von heute sein. Wir sind überzeugt, dass ein solcher Ansatz die Integration und Innovation in Zukunft anregen wird.

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