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NEUES VIDEOÜBERWACHUNGSKONZEPT IN REGENSBURG

Donau-Einkaufszentrum im bayerischen Regensburg nutzt Videoüberwachungssystem zur Maximierung der Einnahmen.

Wir betreiben das System jetzt seit vier Monaten und werden in den nächsten sechs Monaten über genügend Daten verfügen, um die Quadratmeterpreise für neue Mieter an die Kundenfrequenz der jeweiligen Fläche anzupassen. Früher hätte es uns einige zehntausend Euro gekostet, Daten dieser Art berechnen zu lassen.

Thomas Zink, Geschäftsführer

Datum – Jun 2017
Client – Donau-Einkaufszentrum
Location – Regensburg, Deutschland
Herausforderung

Ein veraltetes Sicherheitssystem durch eine neue IP-Videoüberwachungsinfrastruktur ersetzen, die mit den neuesten Analysefunktionen Geschäftsdaten für das Einkaufszentrum bereitstellt

Lösung

Insgesamt 62 Panasonic-Videoüberwachungskameras und vier Netzwerk-Videorekorder sorgen nicht nur für Sicherheit im Zentrum, sondern bieten zudem dank integrierter Software mehr belastbare Geschäftsdaten denn je.


Videoüberwachungssysteme werden von vielen Einzelhändlern noch immer häufig als notwendiges Übel betrachtet, das zusätzliche Kosten verursacht, aber meist weder zu einem Rückgang der Kriminalität noch zu einem Anstieg der Rentabilität des Geschäfts führt.

Ein Einzelhandelsunternehmen, das diesen Trend umkehrt, ist das Donau-Einkaufszentrum, gut 100 Kilometer nördlich von München in Regensburg. Seit der Installation eines neuen IP-Kamerasystems Ende 2016 nutzt das Zentrum die integrierte Software der i-PRO-Serie von Panasonic in vollem Umfang aus, um mehr belastbare Geschäftsdaten zu sammeln als jemals zuvor.

Insgesamt 62 Panasonic Überwachungskameras und vier Netzwerk-Videorekorder (WJ-NV300) sorgen dafür, dass dem Sicherheitsteam des Zentrums nichts entgeht und die Geschäftsleitung des Zentrums bessere Informationen zum Kundenverhalten erhält. Die auf zwei Stockwerke verteilte Anlage deckt ungefähr 12.000 Quadratmeter Gemeinschaftsflächen des Einkaufszentrums ab. Sie bietet Daten zu Alter, Geschlecht und Bewegung der Kunden sowie Heatmapping und Gesichtserkennung.

Außerdem plant das Zentrum, das System um digitale Beschilderung zu erweitern, sodass die Besucher beim Passieren eines der 19 Eingänge mit alters- und geschlechtsbezogener Werbung empfangen werden können.

„In den nächsten sechs Monaten werden wir über genügend Daten verfügen, um die Quadratmeterpreise anzupassen.“

„Das neue System kommt vor allem auch unseren Mietern und unseren Kunden zugute“, sagt Geschäftsführer Thomas Zink. „Den Kunden bietet es mehr Sicherheit und den Mietern einige extrem wertvolle Informationen darüber, wer in ihre Läden kommt und wer nicht. Damit verfügen wir über ganz neue wirtschaftliche Möglichkeiten und können zum Beispiel jedem Mieter, der Bedenken hinsichtlich der Kundenfrequenz hat, entsprechende Daten vorlegen.

Wir betreiben das System jetzt seit vier Monaten und werden in den nächsten sechs Monaten über genügend Daten verfügen, um die Quadratmeterpreise für neue Mieter an die Kundenfrequenz der jeweiligen Fläche anzupassen. Früher hätte es uns einige zehntausend Euro gekostet, Daten dieser Art berechnen zu lassen.

Wir haben begonnen, Mietern die Daten für ihre eigenen Marketingzwecke zum Kauf anzubieten, sodass sich das System in wenigen Monaten amortisieren wird.

Bald werden wir prüfen, wie wir die Beschilderung im Zentrum verbessern können, um die Besucher je nach Alter und Geschlecht zu den Geschäften zu leiten, die sie am ehesten interessieren werden.“

Panasonic IP-Kameras beobachten die Gemeinschaftsflächen

Donau-Einkaufszentrum

Eine Karte zeigt die Positionen der einzelnen Kameras


An allen Eingängen und an strategischen Orten im gesamten Zentrum befinden sich HD-Boxkameras. Zusätzlich werden die nicht von den Boxkameras erfassten Bereiche durch 4K 360° Dome-Kameras abgedeckt.

„Letztlich haben wir weit weniger Kameras gekauft, als ursprünglich geplant war. Die Panasonic 360-Kameras erfassen einen erheblich größeren Bereich, als wir erwartet hatten, sodass wir mit weniger Kameras mehr Abdeckung erzielen konnten“, sagt Willi Blößl, technischer Leiter des Zentrums.

„Das ist für uns ideal, weil Überwachung hier in Deutschland von der Öffentlichkeit ziemlich negativ wahrgenommen wird. Dabei sind die Dome-Kameras so klein, dass die meisten Besucher sie ohnehin nicht bemerken.“

„Die 360°- Überwachungsameras erfassen einen erheblich größeren Bereich, als wir erwartet hatten.“ 

„Wir haben das System so eingerichtet, dass bei kritischen Vorfällen auf den Mobiltelefonen des Sicherheitsteams automatisch Alarm ausgelöst wird. Dank der integrierten Analysen können wir beispielsweise herrenlose Objekte oder absichtlich herbeigeführte Bildwechsel rasch erkennen.

Unsere Gesichtserkennungsdatenbank enthält eine sehr kleine Anzahl von Personen. Im Januar wurde außerhalb der Geschäftszeiten eine Registrierkasse gestohlen. Zwei Wochen später löste das System Alarm aus, weil der Täter von einer Eingangskamera erkannt wurde. Dadurch konnten wir ihn rasch fassen und der Polizei übergeben. Die Polizei war sehr zufrieden mit der Qualität der Aufzeichnung, die genügend Material für ihre Ermittlung lieferte.“

Die proprietäre Smart-Coding Technologie von Panasonic sorgt für einfaches und effizientes Speichermanagement. Mit ihrer außergewöhnlichen Komprimierung verringert sie den Speicherbedarf gegenüber dem üblichen H.265-Verfahren um etwa 70 %.

Intelligente Algorithmen sorgen dafür, dass unbewegte Bildbereiche mit einer niedrigeren Bitrate gespeichert und nur bewegte Bereiche in Full-HD aufgezeichnet werden.

„Das System wird sich in wenigen Monaten amortisieren.“

Das Zentrum zieht an einem geschäftigen Samstag mehr als 40.000 Besucher an. Manuelle Tests mit einem Klicker ergaben, dass die Software die Besucherzahlen mit einer Genauigkeit von 97 % erfasst und damit die Anforderungen des Zentrums mehr als erfüllt. „Ich habe den Manager des Zentrums noch nie so häufig gesehen. Früher versuchte ich, mit einem überholten und veralteten System reaktiv für Sicherheit zu sorgen, und heute liefere ich ihm Daten, die für den künftigen Erfolg entscheidend sind“, fügt Willi Blößl hinzu.

Dank der 4K Panasonic 360-Kameras musste das Zentrum weit weniger Kameras installieren als geplant

Überwachung eines der 19 Eingänge des Donau-Einkaufszentrums

Vier Netzwerk-Videorekorder (WJ-NV300) sorgen dafür, dass dem technischen Team des Zentrums nichts entgeht