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Wer digitale Telefone abschreibt ist auf dem Holzweg

Im Zuge der Digitalisierung rückt die IP-Kommunikation immer stärker in den Vordergrund. Doch sind die Berichte über den kompletten Wegfall des digitalen Telefons in der Geschäftswelt stark übertrieben. Tatsächlich wird von Experten prognostiziert, dass das digitale Telefon im Jahr 2024 immer noch 20 Prozent der weltweiten Desktop-Phones im B2B Segment ausmachen wird (“The World Business Phones Market Forecast“, MZA Telecoms and IT Analysts, 2019). Einige führende Hersteller bringen weiterhin neue Produktlinien auf den Markt, die auf den gleichen oder fast identischen Designs wie ihr IP-Sortiment basieren. Warum also behauptet sich die digitale Telefonie im geschäftlichen Umfeld? Wenn man genauer hinsieht, gibt es eine Reihe logischer Gründe dafür.

 

Funktionierende Systeme schonen den Geldbeutel

Die aktuelle Krise lässt viele Unternehmen kritisch auf neue Investitionen blicken. Denn nach einer langsamen Erholung von der Finanzkrise werden nun nach der Corona-Pandemie die wirtschaftlichen Herausforderungen wieder wachsen. Hier gilt es Investitionen genau zu prüfen – auch in Sachen Kommunikation. Wirft man hier einen Blick auf die vorhandenen Telefonanlagen, so zeigt sich, dass es eine beträchtliche Anzahl von digitalen Telefonen gibt, die noch immer im täglichen Betrieb sind. Obwohl ein Umstieg auf IP-basierte Systeme oder Unified Communications über die Cloud attraktiv erscheint, stehen Unternehmen, die ein Upgrade ihres Telekommunikationssystems in Betracht ziehen, oft vor einer schweren Wahl. Sollten sie in ein völlig neues Telekommunikationssystem und eine komplette Netzwerk-Neuverkabelung der Büros sowie aller Unternehmensbereiche (wie Lager, Logistik und Produktion) investieren, um auf eine IP-basierte Plattform umzusteigen? Sollten sie ihr bestehendes Telekommunikationssystem umrüsten oder beim bestehenden, funktionierenden IP-fähigem System bleiben und lediglich die digitalen Systemendgeräte modernisieren?

 

Für viele Organisationen ist es wirtschaftlich sinnvoll, bei der vorhandenen digitalen Lösung zu bleiben. Die Aufrüstung des bestehenden Systems mit einer moderneren Kommunikationsplattform und digitalen Telefonen erfordert wesentlich geringere Investitionen als die komplette Neuanschaffung eines Communication Servers und die vollständige Migration zur IP-Telefonie. Betrachtet man beispielsweise die vorhandenen Funktionen und Fähigkeiten eines fünf Jahre alten digitalen Telefonsystems eines Unternehmens sind diese für die meisten Geschäftsanforderungen oft mehr als ausreichend. So hat die Beibehaltung und teilweise Modernisierung des bestehenden Systems für viele Unternehmen Sinn, da sie an dieser Stelle Investitionen einsparen und finanzielle Ressourcen an anderer Stelle einsetzen können.

 

Mit neuesten Designs punktuell modernisieren

Eine effiziente Modernisierung der bestehenden Telefonanlage lässt sich darüber erreichen, dass Benutzer neue, digitale Telefone und damit die neueste, ergonomisch gestaltete Desktop-Technologie erhalten. Neue digitale Baureihen, die von den großen Herstellern auf den Markt gebracht werden, sehen mit großen LC-Farbdisplays, intuitiver Bedienung und Anpassungsmöglichkeiten oft ähnlich aus wie ihre IP-Pendants. Panasonic ist der Beweis für dieses Konzept und hat erst kürzlich seine neueste Serie moderner digitaler Endgeräte (KX-DT600) vorgestellt. Diese Serie gewährleistet, dass die Mitarbeiter Zugang zu den neuesten technologischen Designs erhalten und zudem das Gefühl bekommen, dass das Unternehmen in moderne Arbeitsmittel investiert.

 

Zuverlässigkeit ist der Schlüssel

Zuverlässigkeit und Servicequalität sind weitere wichtige Aspekte für viele Unternehmen und bleiben wichtige Verkaufsargumente für digitale Geräte. Dabei haben viele Unternehmen einen vertrauenswürdigen Partner, der ihre Telekommunikationsbedürfnisse unterstützt. Da Kommunikation eine kritische Alltagsfunktion ist, stellen sich viele Unternehmen gerade in der aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeit die Frage „Warum Ausfallzeiten und Unsicherheit riskieren, wenn man einfach einen bestehenden Service- und/oder Garantievertrag verlängern, das vorhandene Telekommunikationssystem ergänzen und die Systemendgeräte bei einem bestehenden, vertrauenswürdigen Anbieter austauschen kann?“

 

Digital wird bleiben

Obwohl sich der Aufstieg des IP-Terminals im Geschäftsleben in den kommenden Jahren fortsetzen dürfte, wird das digitale Endgerät ein ebenbürtiger Konkurrent bleiben. Dank seiner wirtschaftlichen Vorteile, seinem modernen, neuen Aussehen, seiner Funktionalität und aufgrund der aktuellen Investitionsträgheit der Unternehmen wird das digitale Telefon noch lange auf den Schreibtischen in Unternehmen zu finden sein.

 

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