Logistikanbieter: Nehmen Sie sich ein Beispiel an den E-Commerce Giganten, bevor es zu spät ist

Von Gary Byrne

 

Wissen Sie, was der größter Einkaufsevent des Jahres ist.? Wahrscheinlich denken Sie wahrscheinlich an Black Friday oder Cyber Monday.

Gemäß Financial Times ist es der „Singles Day“ in China. 2017 wurden $25.4bn auf Alibaba umgesetzt. 777 Millionen Pakete wurden versendet. Damit ist der „Singles Day“ ist der wichtigste Verkaufstag des Jahres für e-commerce Händler in China geworden.

Aufgrund steigender Konsumausgaben, wächst die Nachfrage nach Letzte-Meile Belieferungen stärker als je zuvor. An den nicht mehr wegzudenkenden E-Commerce muss sich der Logistik Sektor weiter dynamisch anpassen, soll die Logistik nicht zum Engpass werden.

Die E-Commerce-Giganten Amazon und Alibaba sind vor allem auch „Technologie-Titanen“, die die Welt des Einzelhandels jeden Tag aus Konsumentensicht erfolgreicher erstürmen und dabei traditionelle Lieferkette aufbrechen. In unserem täglichem Bewusstsein und bereits auf nahezu allen Smartphones der jungen Generation die erste Wahl, ausgestattet mit unendlichen Investitionsmöglichkeiten und mit Zugriff auf unbegrenzte Ressourcen für ständige Innovationen mit Blick auf die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sind sie bestens positioniert, um das „digitale Ökosystem vom Klick zur Tür“ zu dominieren und den stationären Einzelhandel mit all seinen innerstädtischen Nachteilen weitgehend zu verdrängen.

Im September hat die Alibaba Group die den Logistiker Cainiao Smart Logistik Network übernommen. Das Unternehmen will „das effizienteste Logistiknetzwerk in China und auf der ganzen Welt aufbauen,“ und investiert hierzu über fünf Jahre $15 Milliarden, um dies zu erreichen. Indem Alibaba seine eigene Logistik aufbaut und die gesamte Lieferkette in die eigene Hand nimmt, fordert Alibaba nunmehr seine bisherigen Logistik-Dienstleistungs-Partner heraus. Alibaba wendet seine eigene Technologie an und baut seine Infrastruktur auf, um seine Kunden direkt zu erreichen und um weitere Kunden zu gewinnen.

 

Natürlich ist nicht jedes Online-Händler wie Alibaba, aber damit der Logistiksektor relevant bleibt, muss er sich weiterentwickeln. Die Rolle der Logistik und seiner Logistikunternehmen ist es, mit möglichst niedrigen Kosten und wenig Umweltbelastungen den Transport zu übernehmen und dabei die wachsenden Kundenerwartungen an Bestellung, Belieferung, Bezahlung und Rücksendung zu erfüllen.

Auf die zunehmende Digitalisierung und Nachfrage der modernen Konsumgesellschaft nach bequemen Online-Einkauf muss die Logistik innovativ reagieren, will das einzelne Logistik-Unternehmen seine Position behaupten. Die Sieger dieses Wettbewerbs um die beste Kunden-Logistiklösung werden diejenigen sein, die neue Technologien einführen und zur Erzeugung Kundenzufriedenheit anwenden können.

Langfristige und teure Technologie-Investitionen werden sowohl von Online-Händlern aber insbesondere von Logistikunternhemen nicht mehr bewältigt werden können. Die Zukunft der Logistikunternehmen, die heute noch mit manuellen Systemen und Prozessen arbeiten, liegt in der Umstellung auf vernetzte digitale Logistik-Geschäftsmodelle und in der Nutzung serverbasierten Systemen und Cloud-Plattformen, die Ihnen sowohl Flexibilität als auch Skalierbarkeit anbieten.

 

Warum?

 

Weil sich die digitalen Logistik-Geschäftsmodelle in den klassischen Logistik-Dimensionen Waren-, Daten- und Zahlungsstrom-Management am besten an die weiter wachsenden Mengen und an die Mengenschwankungen des Geschäfts im Jahresverlauf anpassen können.

Lösungs-Bausteine, die zur Digitalisierung der operativen Kernprozesse Abholung, Versandumschlag, Fernverkehr, Zentralumschlag, Eingangsumschlag und Auslieferung beitragen aber auch digitale Managementprozesse sicherstellen und zur Verbesserung der Unternehmensführung beitragen sind z.B. die digitale Video-Paket-Verfolgung zur Depot- und Lager-Steuerung inkl. Gewährleistung von mehr Sicherheit und effiziente  Energiespeicherung für das Gebäude- und Fuhrpark-Management.

Angesichts des Tempos des digitalen Wandels und der intensiven Konkurrenzsituation der gesamten E-Commerce-Branche helfen skalierbare Technologie-Lösungen insbesondere kleineren Logistikfirmen die die riesige Vorlaufkosten für IT-Investitionen nicht stemmen können, zu überleben.

 

Wie sind die Kenntnisse über die flexible und kostengünstige IT-Infrastrukturen?


ist es ganz wichtig eine Kenntnisse der Unternehmenssystemen zu kriegen.
Nach Untersuchungen von PwC schätzen 90% der Fachleute aus der Industrie, dass Daten und Analysen im Logistik und Transport-Sektor wichtiger sind als in anderen Sektoren. Die Frage ist, ob die Logistikunternehmen die Fähigkeiten hat haben, digitale Technologien auf Ihr logistik-Geschäftsmodell effektiv anzuwenden und zu nutzen? Dies scheint die Hauptherausforderung zu sein, weil die Studie berichtet, dass nur 28% der Logistikunternehmen sich im Digitalbereich als „fortgeschritten“ bezeichnen. 50% der Befragten sagten, dass ihre größte Herausforderung der Mangel an digitaler Unternehmenskultur und Ausbildung ist.

Angesichts bereits heute starker Konkurrenz in der Branche müssen die Logistikeunternehmen zukunftsfähige Strategien entwickeln, die sicherstellt, dass sie eine Teil der Zukunft sind. Wenn nicht, werden sie sich zuerst von ihren Kunden entfremden, weil sie sie nicht mehr wie gewünscht bedienen und dann nicht mehr mit ihnen mit den digitalen Technologien zusammenarbeiten können. Was wiederum den Aufstieg der E-Commerce Giganten fördern wird und dies für die Logistikunternehmen wieder die Kundenauswahl auf dem Markt verringert.

Geht es im Geschäftsleben um Veränderung, bedingt dies immer einen Vertrauensvorschuss. Dieses anfängliche Vertrauen und die Bereitschaft Geld für unbekannte Lösungen zu investieren, kann schwer sein, weil die meisten Firmen nur für die nächste 12 Monate planen. Wenn das Logistikunternehmen die Entscheidung trifft, das Geschäftsmodell zu digitalisieren, wahrt es seine Chance, die kurzfristige Perspektive des Unternehmens verbessern und damit das Unternehmens langfristig zu sichern. 

 

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