Bühne frei für Ihren Erfolg: Die neue Retail Bühne

Autor: Gary Byrne, Head of Retail Solutions

Die neue Retail Bühne ist DAS Topthema im stationären Einzelhandel. Auf dem Tech-Event im Rahmen der Retail Week erhielten wir eine überwältigende Anzahl von Anfragen zu diesem Thema. Doch was steckt dahinter? Wir haben fünf Tipps für Sie:

1. Veranstalten Sie einzigartige Events für Kunden in Ihrem Geschäft.

Durch kundenorientierte Events im Ladengeschäft pflegen Einzelhandelsunternehmen den direkten Kontakt mit ihren Kunden und schaffen Erlebnisse, wie sie die Kunden andernorts nicht erleben. Dies können beispielsweise Produktschulungen oder Produkteinführungen sein. Letztere sind häufig an Kundenbindungsprogramme gekoppelt und schaffen eine gewisse Exklusivität für geladene Gäste.
Für ein besonderes Einkaufserlebnis sorgen Ladengeschäfte durch die Nutzung fortschrittlicher Technologien. Einzelhändler können zum Beispiel mit dem Panasonic Space Player unterschiedliche Arten von Projektionen auf einem physikalischen 3D-Modell eines Produkts abbilden (z.B. auf einem Schuh oder einem Kleid). Dies ist nicht nur ein außergewöhnlicher Blickfang, auch die Notwendigkeit hoher Bestände auf der Verkaufsfläche wird so umgangen. Diese Art von Technologie muss nicht dauerhaft installiert werden; sie lässt sich jederzeit ad-hoc für konkrete Anlässe bereitstellen.

2. Legen Sie Wert auf ein attraktives Ladendesign.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Daher sollte Ihr Laden ansprechend und einladend gestaltet sein. Vermeiden Sie zugestellte Flächen und achten Sie auf angenehme Wege die durch den Laden führen. Zur Maximierung ihres Umsatzes müssen Einzelhändler die am besten geeigneten Flächen für die Positionierung von Produkten oder Kundenbetreuern ermitteln. Zur Erfassung der Besucherfrequenz stehen den Einzelhändlern verschiedene Analysetools zur Verfügung, dazu gehören unter anderem: Gesichtserkennung, Heat Mapping und Personenzählung. Mit diesen Analysetools können zudem das Verhalten, die Stimmung und die Demografie der Kunden ausgewertet werden.  Ziel ist es, den Kunden förmlich in das Einkaufserlebnis eintauchen zu lassen, so dass er das Geschäft gerne weiterempfiehlt und auch selbst gerne wiederkommt.

3. Lassen Sie die Grenzen zwischen Online-Welt und Ladengeschäft verschwimmen.

Das Konzept des traditionellen Ladengeschäfts scheint mitunter zu starr und unbeweglich. Digitale Tools können hier Abhilfe schaffen. Ein führender Anbieter von Unterhaltungselektronik nutzt zum Beispiel die elektronische Regalkennzeichnung (ERK) von Panasonic für die Interaktion mit seinen Kunden. Tippt der Kunde auf die ERK, werden ihm Produktbewertungen oder technische Daten von der Website des Händlers angezeigt. Und so sehr das Online-Shopping auch unser Konsumverhalten prägen mag, manche Produkte möchten die Kunden auch heute noch gerne anfassen und persönlich in Augenschein nehmen. Viele Online-Plattformen weisen ihre Kunden bereits auf Läden hin, die die gesuchten Artikel vorrätig haben. Mit Geolocation-Lösungen, die ihren Kunden den exakten Standort im Laden anzeigen, sowie mit Links zu Werbeaktionen und Zahlungsfunktionen können Sie dabei sogar noch einen Schritt weitergehen.

4. Interagieren Sie multimedial mit Ihren Kunden.

Inhalte lassen sich auf verschiedene Weise dynamischer und persönlicher gestalten. Sie können beispielsweise angezeigte Inhalte an die demografische Zusammensetzung Ihrer Kunden im Ladengeschäft und sogar die von Passanten anpassen. So könnte eine Werbeaktion, eine Mehrwertbotschaft oder ein Veranstaltungshinweis dynamisch auf Displays oder über Projektoren angezeigt werden. Eine andere Option wäre, die Produkte selbst als Auslöser zu nutzen. Dies wurde bei Parfüm bereits getestet. Nimmt ein Kunde eine Flasche aus dem Regal, zeigt das nächstgelegene digitale Display Informationen zum Artikel an. Dabei kann es sich um eine Werbeanzeige, Markeninformationen, Inhaltsstoffe, Preise oder auch Vergleiche mit ähnlichen Produkten handeln.

5. Schulen Sie Ihre Mitarbeiter für die optimale Kundenbetreuung während des Einkaufserlebnisses.

Je weniger Zeit Ihre Mitarbeiter mit der Suche nach Artikeln, der Bestandsprüfung oder einer Preissuche vergeuden, umso mehr Zeit haben sie für Ihre Kunden. In einem aktuellen Fall hat ein großer Supermarkt seine Preisauszeichnung von einer papierbasierten auf eine elektronische Regalkennzeichnung (ERK) umgestellt und diese mit dem Planogramm seines Ladengeschäfts verbunden. Über ihre MDE Geräte haben die Mitarbeiter nun direkten Zugriff auf:

  • Standorte von Produkten im Laden
  • Lagerbestände in Echtzeit
  • Marken- und Produktinformationen

Dadurch haben die Mitarbeiter nicht nur mehr Zeit für die Betreuung der Kunden, sondern auch stets die erforderlichen Informationen dafür an der Hand.

Investitionen, die sich auszahlen

Technologie spielt eine Hauptrolle beim Thema der neuen Retail Bühne. Viele Einzelhändler schreckt jedoch die Anfangsinvestition ab. Leasing-Modelle können dabei sinnvolle Alternativen sein. Sie erlauben den Einzelhändlern, die Kosten über einen längeren Zeitraum zu strecken, während die Technologie immer auf dem neuesten Stand bleibt.  In bestimmten Fällen können sich die Geräte sogar selbst finanzieren, so der Fall bei zwei der oben genannten Lösungen. Ein Verbrauchermarkt nutzt den Space Player, um dynamische Projektionen an zentralen Standorten im Ladengeschäft zu zeigen – und verkauft Werbeplätze an Marken für deren Produktförderung (siehe Link unten). Und ein Elektronikhändler hat ERK in verschiedenen Größen erworben, von denen er die größeren als Werbefläche anbietet. Immer mehr Marketingagenturen erkennen diese „Mini-Billboards“ als attraktive Alternative. Nicht nur, dass diese Investitionen sich selbst tragen, langfristig eröffnen sie auch neue Einnahmequellen.

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Der erste Schritt

Unbestritten: Der Druck auf traditionelle Ladengeschäfte ist enorm. Es gibt jedoch konkrete Maßnahmen, um nicht nur zu überleben, sondern neu aufzublühen. Ausführliche Informationen dazu, wie Sie ein einzigartiges, unvergessliches Kundenerlebnis erschaffen, lesen Sie in Panasonics Bericht zu Supercharged Stores.