Voller Energie bei E.ON Ruhrgas

Die E.ON Ruhrgas AG gehört zu den führenden Gasunternehmen Europas. Zusammen mit ihren verbundenen Unternehmen bietet sie eine umfangreiche Service- und Produktpalette für Transport, Lagerung, Vermarktung und Nutzung von Erdgas. Die Aktivitäten der E.ON Ruhrgas AG konzentrieren sich
vorrangig auf den An- und Verkauf von Erdgas. Sie schließt langfristige Verträge mit nationalen und internationalen Produzenten über den Ankauf von Erdgas und versorgt ihre Kunden, z. B. Ferngasunternehmen, Stadtwerke, Industrieunternehmen und Kraftwerke, bedarfsgerecht mit Erdgas. Das Versorgungssystem der E.ON Ruhrgas AG umfasst Erdgaspipelines mit einer Gesamtlänge von mehr als 11.000 km, zwölf unterirdische Erdgasspeicher und 26 Verdichterstationen. Zu den Hauptaufgaben der Techniker zählt deshalb auch die Überwachung und Wartung aller technischen Einrichtungen des Unternehmens sowie die Beseitigung von Fehlern und Reparaturarbeiten, um die Versorgung kurzfristig wiederherzustellen.

„MAIB“ – die mobile Workstation im Einsatz

Im Rahmen des „MAiB“-Projekts wollte die E.ON Ruhrgas AG ein System entwickeln, das die für die Netzbetreuung zuständigen technischen Abteilungen bei ihren Wartungsprozessen unterstützen sollte. In erster Linie sollte diese Lösung wirtschaftlich sein und die bisher entstandenen Berge von Papier überflüssig machen. Die Notebooks sollten als Workstation im Büro, in Fahrzeugen und auch im Außeneinsatz unter härtesten Bedingungen wie Regen, Frost und Hitze einsetzbar sein. Die E.ON Ruhrgas AG entschied sich deshalb für eine Kombination aus dem Panasonic TOUGHBOOK CF-28 und dem Panasonic CF-07 Display, beide Vertreter der „Full Ruggedized-Kategorie“.

Sicherheit für Mitarbeiter und Daten

Es war wichtig, eine praktische und sichere Lösung für die Nutzung der Notebooks in Fahrzeugen zu finden. „Wir mussten eine Lösung implementieren, die sowohl die Sicherheit unserer Mitarbeiter als auch die unserer Daten garantieren konnte“, so Edzard Dirks, Projektkoordinator bei E.ON Ruhrgas. Mithilfe mehrerer Crashtests, die von der Prüfgesellschaft DEKRA speziell für diesen Zweck durchgeführt wurden, entwickelte Panasonic die „Seatbox“, welche die von der E.ON Ruhrgas AG geforderte Zulassung durch die deutsche Kfz-Zulassungsbehörde erhielt. Bei der Seatbox handelt es sich um ein robustes Metallgehäuse mit zusätzlichen Kommunikationsanschlüssen, das auf dem Rücksitz der Servicefahrzeuge befestigt ist und in das ein CF-28 eingesetzt wird.

Das tragbare CF-07 Display befindet sich am Armaturenbrett des Servicefahrzeugs und ist per WLAN-Technologie mit dem CF-28 auf dem Rücksitz verbunden. Mithilfe des Navigationssystems, das in die „MAiB“-Lösung integriert ist und über das Display bedient werden kann, erreichen die Techniker problemlos die Orte, an denen sie gebraucht werden und die sich häufig abseits bekannter Routen befinden. Das Display kann aus seiner Halterung genommen und außerhalb des Fahrzeugs in einem Umkreis von etwa 50 m verwendet werden. Über WLAN kann der Techniker nach wie vor auf die Daten des CF-28 zugreifen.

Ein System, das sich bewährt hat

Seit 2002 wurden mehr als 220 TOUGHBOOK Geräte der CF-28 Serie gemeinsam mit dem tragbaren CF-07 Display in der Praxis eingesetzt – sehr zur Zufriedenheit von Dirks und den Mitarbeitern.

„Zuvor mussten unsere Mitarbeiter bei spontanen Einsätzen zuerst das örtliche Büro aufsuchen, die richtigen Karten heraussuchen und diese kopieren. Erst dann konnten sie zu dem Ort aufbrechen, an dem sie gebraucht wurden“, berichtet Edzard Dirks. Durch das TOUGHBOOK stehen den Mitarbeitern alle Informationen zur Verfügung, die sie für ihre Arbeit benötigen – unter allen Wetterbedingungen, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Dadurch erreichen sie die Orte, an denen sie gebraucht werden, unabhängiger und schneller als zuvor.

„TOUGHBOOK Geräte sind wirklich extrem robust. Wir verwenden sie jetzt seit zwei Jahren und die sehr geringe Ausfallrate bestätigt, dass wir uns damals für die richtige Lösung entschieden haben. Sie haben unsere Erwartungen voll und ganz erfüllt“, bestätigt Edzard zufrieden.