5 Tipps für ein interaktives Blended Learning-Szenario

Die Pandemie hat Universitäten und Hochschulen in ganz Europa dazu gezwungen, ihre Lernkonzepte grundsätzlich zu überdenken. Die ca. 2.700 europäischen Hochschulen mussten möglichst schnell einen Weg finden, die etwa 20 Millionen Studierenden zu unterstützen, die nicht wie bisher vor Ort unterrichtet werden oder ihre Kommilitonen treffen konnten.

Die Einrichtung hybrider „Blended Learning“-Umgebungen scheint hier richtungsweisend. Sofern die Abstandsregeln eingehalten werden können, nehmen einige Studierende am Präsenzunterricht teil, der durch E-Learning-Einheiten unterstützt wird. Viele Institute hatten diesen Weg bereits vor der Pandemie eingeschlagen, mussten den Umstellungsprozess nun allerdings deutlich beschleunigen.

Die Vorteile eines Blended Learning-Ansatzes wurden wissenschaftlich belegt. Studierende, die online lernen, behalten durchschnittlich 25 bis 60 Prozent1 des vermittelten Unterrichtsstoffs und damit deutlich mehr als beim Präsenzunterricht. Dort sind es gerade einmal acht bis zehn Prozent. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Studierenden online schneller lernen. E-Learnings erfordern 40 bis 60 Prozent weniger Zeit2 als klassische Hörsaal-Szenarien, da die Studierenden in ihrer eigenen Geschwindigkeit lernen und nach Bedarf Inhalte wiederholen, vertiefen oder überspringen können.

Da Hochschuleinrichtungen die bisherigen Unterrichts- und Vorlesungskonzepte immer stärker auf virtuelle und Blended Learning-Szenarien ausrichten, ist die Wahl der richtigen Technologie für eine erfolgreiche Umstellung von entscheidender Bedeutung.

Von interaktiven Projektoren und Touchscreens bis hin zu PTZ-Kameras – mithilfe der AV-Lösungen von Panasonic lassen sich Unterrichtsinhalte aufzeichnen und teilen, damit die Studierenden den Lernstoff bequem von zu Hause aus oder vor Ort bearbeiten können. Mit feinster Audioqualität und gestochen scharfen Bildern schafft der virtuelle Unterrichtsraum eine äußerst dynamische Lernumgebung, in der sich die Studierenden eingebunden fühlen und sich eingehend mit ihren Dozenten und Professoren austauschen können.

Um den größten Nutzen aus Ihrer virtuellen Lernumgebung zu ziehen, haben wir Ihnen fünf Tipps zusammengestellt, mit denen Sie durch technologische Unterstützung ein interaktives und lohnendes Erlebnis schaffen:


Hybride Lernumgebungen

Bildungseinrichtungen mussten schnell auf ein Online-Format umstellen. Größtmögliche Flexibilität lässt sich in diesem Zusammenhang mit einer Technologie erzielen, die Unterrichtsinhalte aufzeichnet und online bereitstellt, damit die Studierenden zu Lernzwecken jederzeit darauf zugreifen können. Auch Rechercheaufgaben und Präsentationen können mit der richtigen Technologie interaktiver gestaltet werden.

Gesichtserkennungssoftware

Studierenden fällt es schwerer, sich aufs Lernen zu konzentrieren, wenn sie die Lehrkraft nicht richtig verstehen oder die Präsentationsinhalte unscharf dargestellt sind. Bei der Vorlesungserfassung von Panasonic macht sich die Kamera Gesichtserkennungstechnologie zunutze, um Bewegungen zu verfolgen. Undeutliche Anzeigen und Unzufriedenheit gehören damit der Vergangenheit an.

Echtzeit-Anpassungen

Es kommt nicht selten vor, dass Lehrkräfte ihre Materialien während des Unterrichts modifizieren. Bei der Verwendung von Panasonic Displays und Projektoren lassen sich Veränderungen oder Anmerkungen ganz einfach über einen interaktiven Touchscreen vornehmen, der die Inhalte in Echtzeit entsprechend aktualisiert. So wird sichergestellt, dass die Studierenden zu Hause oder vor Ort immer Zugriff auf die aktuellste Version haben.

Integrierte Möglichkeiten zur Zusammenarbeit

Gemeinsames Arbeiten in Kleingruppen kann dazu beitragen, dass die Studierenden die Lerninhalte besser verstehen. Zudem entwickeln sie so eine soziale Kernkompetenz, die auch für den beruflichen Erfolg eine wichtige Rolle spielt. Interaktive Touchscreens mit Whiteboard-Funktionen eignen sich ideal für Zusammenarbeit und Lernumgebungen. Mit einem Laserprojektor, der zwischen Display- und Whiteboard-Modus wechselt, und einem Präsentationssystem lassen sich das gemeinsame Arbeiten und der Austausch von Inhalten zusätzlich verbessern.

Ein immersives Erlebnis

Studierende sind aufmerksamer und engagierter, wenn der Unterricht ansprechend gestaltet ist und mit detaillierten Bildern untermalt wird. Daher sollte Technologie eingesetzt werden, die mehrere Quellen miteinander verbindet, zum Beispiel eine Dokument-Kamera mit einem hochwertigen 4K-Hörsaalprojektor. Durch die Kombination von Videotechnologie mit Wand-Displays, fühlen sich die Studierenden unabhängig von ihrem Standort stärker in das Erlebnis eingebunden.

Mehr Informationen darüber, wie Sie im Rahmen einer Panasonic Partnerschaft die Interaktionsmöglichkeiten für Ihre Studierenden erweitern, erfahren Sie hier: https://business.panasonic.de/visuelle-systeme/lecture-capture-over-ip.

1. www.shiftelearning.com/blog/bid/301248/15-facts-and-stats-that-reveal-the-power-of-elearning
2. techjury.net/stats-about/elearning/#gref