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NEUES KONZEPT FÜR DIE MUSEEN DER ZUKUNFT IM NATIONALMUSEUM VON KATAR

4K-Projektoren von Panasonic sorgen für ein intensiveres Besuchererlebnis im Nationalmuseum von Katar

Durch die Zusammenarbeit mit Panasonic profitieren wir nicht nur von der hochwertigen Ausstattung, sondern auch von einer Partnerschaft, in der unsere Bedürfnisse verstanden werden und der Partner uns bei unseren Projektherausforderungen unterstützt.

Mark Calvert, Geschäftsführer, Realtime Environment Systems

Produkt – PT-RQ13K
Herausforderung

Integration von 4K-Projektoren für die Erzeugung von hochwertigen Bildern zur Bereitstellung der Filminhalte vor Ort.

Lösung

Die Projektoren von Panasonic bieten hohe Qualität und ausgezeichnete Kompatibilität für die Inhalte. Sie sind anpassbar und benutzerfreundlich.


Das Nationalmuseum von Katar hat die Form einer Wüstenrose und ist ein architektonisches Statement vor der Landschaft von Doha. Im Inneren der verschachtelten Scheiben wird ein neues Konzept für immersive Erlebnismuseen weltweit vorgeführt.

Das Museum besteht aus 130 Scheiben, die neben- und übereinander angeordnet sind. Der französische Architekt Jean Novel hat dieses komplexe Design zu einer gigantischen Wüstenrose zusammengefügt. Dafür hat das Museum die Auszeichnung „Best Façade Design and Engineering of the Year 2017“ des LEAF (Leading European Architects Forum) erhalten. Diese charakteristische Architektur wird Besucher und Touristen gleichermaßen anziehen.

Untergliedert in die drei Kapitel „Die Anfänge“ (Beginnings), „Leben in Katar“ (Life in Qatar) und „Aufbau der Nation“ (Building the Nation) lädt das Nationalmuseum Katar seine Besucher zu einem immersiven Museumserlebnis in elf äußerst individuellen Galerien ein. Der Schwerpunkt liegt darauf, den Besuchern Wissen zu vermitteln und das Interesse für potenzielle Forschung in Bezug auf die Geschichte von Katar zu wecken. Das Restaurant auf dem Dach und der neu angelegte Park soll wiederkehrende Besucher anziehen.

Vorbereitungen für ein neues Museumskonzept

Die Museumsbehörde von Katar plante den Einsatz von AV-Technologie für die Präsentation verschiedener Inhalte. Aus diesem Grund beauftragte sie Man Empty Joint Venture (MEJV) damit, das AV-Design und die Exponate für das Besuchererlebnis am gesamten Standort zu installieren, zu konfigurieren und bereitzustellen. Den Auftrag für die Erstellung der Inhalte erhielt das Doha Film Institute (DFI). In Zusammenarbeit mit dem leitenden Ingenieur, Produktions- und Postproduktionsberater Dean Winkler sowie Ricardo Cebellos am DFI umfasste dies die Produktion lokaler, regionaler und internationaler Kunstfilmmedien, die die Kultur von Katar in Bildern festhalten sollten.

MEJV und DFI wandten sich an Realtime Environment Systems Ltd (RES). Die Firma sollte das High-End-Medienserver-System für die Wiedergabe und das Projection-Mapping bereitstellen. Das System sollte alle Kunstfilminhalte wiedergeben, unterstützen und ihre Prävisualisierung ermöglichen.

Um die Anforderungen zu erfüllen, nutzte RES die Ai-Software der Londoner Firma Avolites, eine Plattform, die ursprünglich von Dave Green, dem technischen Leiter von RES, entwickelt worden war. Von ihr profitierte das Projekt enorm, da sie sehr flexibel und anpassbar ist und andere Möglichkeiten bot als die Software der Mitbewerber.

Alle Bilder von Antonio Pagano. Galerie 2

Im Bild festgehalten: Mark Calvert und Dave Green

Galerie 1


Zur Realisierung der kreativen Vision für das Museum arbeiteten MEJV, DFI und RES über zwei Jahre lang zusammen an einem Entwurf für die Inhalte und einen kompatiblen Medienserver. RES war zusätzlich damit beauftragt, die Produktion der standortweiten Projektionsdesigns für das Museum durchzuführen. Sie mussten die kreativen Bedürfnisse der Regisseure für zehn verschiedene Galerien erfüllen. Jede Galerie hatte dabei ihre ganz eigenen Anforderungen.

Auf der Suche nach dem richtigen Gehäuse

MEJV, DFI und RES suchten nach der besten AV-Technologie für die Wiedergabe der Inhalte. Dafür waren 3-Chip-DLPTM- Projektoren erforderlich, die mit der hohen Bildqualität im 4K-Format kompatibel sind. Dies war die Voraussetzung, um die optimale Bildqualität für die Filme zu gewährleisten. Die Laserlichtquelle sorgt zudem dafür, dass das Projekt umweltfreundlich und mit weniger Wartungsaufwand umgesetzt werden konnte. Zur Vereinfachung der Installation benötigte RES Projektoren, die auch in das kleinstmögliche Gehäuse passen, um sie flexibel an die verschiedenen Museumsräume, Ausstellungen und die Gebäudeinfrastruktur anzupassen.

Mark Calvert, Geschäftsführer von Realtime Environment Systems Ltd, erklärt: „Nach unserer umfassenden Marktanalyse kamen wir zu dem Entschluss, dass Panasonic am besten geeignet war, um alle Anforderungen des Museums zu erfüllen. Die installierten Projektoren des Typs PT-RQ13K bieten im Vergleich nicht nur beste Bildqualität, sondern sind die kompaktesten Geräte und damit optimal für die Installationsanforderungen geeignet.“

Installation

Nach der Absprache der Installationspläne begann MEJV mit der Installation, Konfiguration und Bereitstellung der ausgedehnten Galerien. Im Rahmen dieses großangelegten Einsatzes wurden vor Ort insgesamt 172 Medienserver installiert: 9 Avolites Ai Q3-Einheiten und weitere 163 Ai Miami-Lizenzen, die auf 1U 8K-Medienservern ausgeführt werden, welche RES individuell gestaltet hatte. Sie versorgen die 112 Projektoren von Panasonic in sieben Galerien mit Inhalten und spielen neun verschiedene Kunstfilme ein.

Mark Calvert ergänzt: „Angesichts des immensen Installationsumfangs muss alles so nahtlos wie möglich funktionieren – heute und auch in Zukunft. Das Vertrauen in Panasonic als Hersteller war der Schlüssel. Durch die Zusammenarbeit mit Panasonic profitieren wir nicht nur von der hochwertigen Ausstattung, sondern auch von einer Partnerschaft, in der unsere Bedürfnisse verstanden werden und der Partner uns bei unseren Projektherausforderungen unterstützt.“

Nationalmuseum von Katar in der Dämmerung

MEJV-Team

Galerie 5


Inhalte

Die verschiedensten Inhalte, die im gesamten Museum wiedergegeben werden, sollen Vergangenheit und Gegenwart der Geschichte und Kultur Katars zusammenführen. In sieben Galerien werden dafür in raumhohem Format beeindruckende Kunstfilme wiedergegeben, in denen ausführlich über die Ausstellungsstücke, Sammlungen und die Zeit in der Region berichtet wird. Mark Calvert unterstreicht: „Die Inhalte, die das DFI produziert hat, verdeutlichen, wie hochwertiges Projection-Mapping und Storytelling der Spitzenklasse auf eindrucksvollste Weise eingesetzt werden können, um heute das Besuchererlebnis in Museen zu gestalten.“

Mark Calvert fährt fort: „Alles hat dank der 4K-Qualität, für die die Projektoren und der Ai-proprietäre AiM-Codec sorgen, eine unglaublich hohe Auflösung. Wir waren sehr gespannt darauf, welche Auswirkungen das auf die Filme hat. Das betrifft ganz besonders die unglaublich detaillierte Darstellung der Natur in Galerie zwei. Das war ein Film, der uns während der Produktion angesichts des Zustands des Erdklimas sehr am Herzen lag.“

Instandhaltung

Nachdem die geeignete AV-Technologielösung gefunden war, benötigte das Museum Software, um die Kunstfilm-AV-Ausstattung zu überwachen und Echtzeitinformationen im Hinblick auf ihre Wartung und ihren Support zu generieren. Dies ist erforderlich, um auch im Fall technischer Probleme den reibungslosen Museumsbetrieb zu ermöglichen. Zu diesem Zweck integrierte das RES-Schwesterunternehmen HIVE Media Control Ltd die Plattform HIVE. Sie ist mit den Projektoren von Panasonic kompatibel und liefert Echtzeitinformationen zur Leistung der Projektoren und zum anspruchsvollen Projection-Mapping.

Abschließende Bemerkungen

Mark Calvert fasst zusammen: „Wir befinden uns jetzt in der Fertigstellungsphase und freuen uns sehr darauf, dass das Museum seine Türen für die Besucher öffnet und genau das tun wird, wofür es konzipiert wurde – seine Besucher in die Kultur Katars eintauchen lassen. Mit der AV-Technologie und den produzierten Inhalten ist die Geschichte des Landes nun für das Massenpublikum viel besser greifbar und fesselnder. Ohne Partner wie Panasonic hätten wir das nicht geschafft. Den Erfolg unseres Endergebnisses zu sehen, vermittelt uns das Gefühl, dass sich die harte Arbeit der letzten fünf Jahre wirklich gelohnt hat.“

Partner

MEJV – Man Empty Joint Venture, RES – Realtime Environment Systems Ltd, DFI – Doha Film Institute, HMC – Hive Media Control Ltd und Panasonic Business