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HUDDERSFIELD: FILM AB FÜR INSPIRIERTES LERNEN

Die West Yorkshire University wählt Roche AV zur Installation von Panasonic Remote-Kameras und Laserprojektoren im Rahmen ihrer campusweiten Audio-/Video-Modernisierung.

„Der Markt bietet kaum etwas, das es mit der AW-HE2 hinsichtlich Größe, Formfaktor und Wert ohne Qualitätskompromisse aufnehmen könnte - also eine perfekte Lösung für diese Arten von Umgebung.“

Jon Hubery, AV Sales Manager beim Panasonic Distributor Holdan.

Client – University of Huddersfied
Location – Huddersfield, Yorkshire
Produkt – AW-HE2, PT-RZ370
Herausforderung

Die Studierenden sollen die Möglichkeit erhalten, im eigenen Tempo zu lernen. Zugleich müssen die Gegebenheiten des historische Gebäudes berücksichtigt werden.

Lösung

Eine Lösung für die Aufzeichnung von Vorlesungen mit den Panasonic Lumen-Projektoren und dem neuen Extron Steuerungssystem.


Systeme zur Aufzeichnung von Vorlesungen haben in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen. Immer mehr Universitäten möchten den Studenten die Möglichkeit geben, ihre Zeit selbst einzuteilen, unterschiedliche Arten des Lernens und Wiederholens vor Prüfungen zu nutzen und bestimmte Teile einer Vorlesung zu wiederholen, wenn sie etwas versäumt haben. 

Gemeinsam mit Roche AV und dem Distributor Holdan hat Panasonic für Huddersfield eine Komplettlösung zur Vorlesungsaufzeichnung entwickelt, die auch die Panopto Aufzeichnungs- und Bearbeitungssoftware einschließt.

Die Panasonic Remote-Kamera AW-HE2 ist das Herzstück der jüngsten Modernisierungsinitiative an der Huddersfield University. Die kompakte Kamera wurde im Rahmen eines größeren Audio-/Video-Upgrades installiert, bei dem auch die Panasonic 3000-Lumen-Projektoren PT-RZ370 sowie ein neues Extron Steuerungssystem eingeführt wurden, mit dem künftig auf Fernsteuerung verzichtet werden kann.

Essentiell für die erfolgreiche Implementierung war der Einsatz von Roche AV während der gesamten Projektdauer, von der anfänglichen Ideenphase über die Implementierung bis zur kontinuierlichen Überwachung. Mit dieser neuen Option, Vorlesungen mehrfach anzusehen und sich dabei Notizen zu machen, um das Erfassen eines Themas sicherzustellen, bietet die Universität ihren Studierenden jetzt eine gute Studienalternative.

Innerhalb des Großprojekts wurden neben 37 PT-RZ370 Projektoren auch 112 AW-HE2 Kameras im Universitätsgebäude installiert.

Die Idee der Investition in Vorlesungsaufzeichnungstechnik entstand als der Vize-Kanzler beim Besuch einer anderen Universität sah, wie andere Studenten die Vorteile aufgezeichneter Vorlesungen und Seminare nutzten. Angesichts verschiedener Neuerungen in den letzten Jahren, darunter der Bau des Oastler-Gebäudes am Rand des Campus, war der Zeitpunkt für eine technologische Modernisierung günstig.

Die größten Veränderungen brachte die Panasonic Technologie in der Business School, wo alle Räume auf den vier Stockwerken des £17-Meter-Gebäudes mit A/V-Technologie modernisiert wurden.

Durch die ausfallsichere SOLID SHINE-Lasertechnologie von PT-RZ370, die 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb verspricht, sollen Wartungskosten für die Universität eingespart werden. Außerdem übertreffen die neuen Geräte in Farbwiedergabe und Helligkeit bei weitem die Leistung konventioneller, mit Lampen ausgestatteter Projektoren. 

Daylight View sorgt selbst bei heller Umgebung von Seminarräumen oder Hörsälen für scharfe Bilder. Ein integrierter Sensor erkennt das Umgebungslicht im Raum und passt Farbraster und Helligkeitswerte entsprechend an, sodass das Raumlicht eingeschaltet bleiben kann.

Außerdem ermöglicht ein schnelles Ein- und Ausschalten einen unverzüglichen Start der Vorlesung.

„Diese Kamera passt in eine kleine, aber feine Nische ... kaum jemand auf dem Markt kann mit ihr konkurrieren.“

Das Huddersfield-Projekt wurde schrittweise umgesetzt. Dabei wurden einzelne Räume in jedem Gebäude ausgewählt, die dann neu ausgestattet wurden. Darunter waren verschiedene Fakultäten innerhalb der Universität sowie ein gemeinsam genutzter Hörsaal.

Die Universitätsverwaltung entschied sich für eine Abmeldemöglichkeit und die Verknüpfung des Systems mit dem Vorlesungsplan. In Räumen, in denen AW-HE2 installiert ist, startet das System automatisch wenn der Raum genutzt wird und sofern der Dozent die Aufzeichnung nicht von Hand anhält.


„Die meisten Kameras sind direkt an der Decke montiert. Allerdings gab es in einigen Universitätsbereichen besondere Anforderungen“, berichtete David Evans, Technical Support Account Manager bei Roche AV.

Das historische Mauerwerk des Canalside-Gebäude ist so ein Beispiel. Da die ehemalige Spinnerei unter Denkmalschutz steht, konnten die Mauern für die Kamerainstallation nicht direkt angebohrt werden.

„Dank des großen Sichtfelds des Kameraobjektivs lässt sich die volle Bildfläche aus unterschiedlichen Positionen heraus aufzeichnen.“

„Die Zoomfunktion der Kameras ermöglicht es das Bild so anzupassen, dass die gewünschte Ansicht auch dann erzeugt werden kann, wenn eine Kamera ungünstig montiert ist“, fügte David Evans an.

Neben der Hauptfunktion zur Aufzeichnung von Vorlesungen und Seminaren liefert das System außerdem einen weiteren unerwarteten Vorteil für den technischen Support der Universität: Hiermit ist es jetzt möglich, den Dozenten bei technischen Schwierigkeiten telefonisch zu helfen und Probleme schneller zu lösen.

„Diese Kamera passt in eine kleine, aber feine Nische. Sie ist nicht teuer. Und sie ist weder eine Überwachungs- noch eine Consumer-Kamera. Das heißt, sie liefert eine hervorragende Bildqualität und ist äußerst vielseitig“, erklärte Jon Hubery, AV Sales Manager beim Panasonic Distributor Holdan.

„Das ist einmalig an dieser Kamera“, so Hubery weiter. „Der Markt bietet kaum etwas, das es mit der AW-HE2 hinsichtlich Größe, Formfaktor und Wert ohne Qualitätskompromisse aufnehmen könnte - also eine perfekte Lösung für diese Arten von Umgebung.“

Für Klarheit sorgt außerdem ein Anzeigesystem, das anhand verschiedener Farben darauf hinweist, ob gerade aufgezeichnet wird, das System angehalten wurde oder eine Störung vorliegt.

„Diese Kamera passt in eine kleine, aber feine Nische.“

Das System ermöglicht mit Hilfe der Panopto Aufzeichnungssoftware außerdem, bei Bedarf Aufzeichnungen zu bearbeiten. Die Aufnahmen werden dann in ein Online-Portal gestellt, das nach Modulen geordnet ist und von den Studenten genutzt werden kann.

„Sie werden in die virtuelle Lernumgebung (VLE) des jeweiligen Moduls passend zur Vorlesung geladen und sind mit dem Vorlesungsplan verknüpft“, erläuterte Julie Berry, IT-Supportmitarbeiterin der Universität.

„Der Upload erfolgt automatisch. Dann stehen zwei Tage für eine eventuelle Bearbeitung zur Verfügung. Die Bearbeitung erfolgt mit Panopto, ein wirklich schnelles und praktisches Bearbeitungstool.“

„Andere Universitäten haben ein Stufensystem, in dem bestimmte Räume nur einen bestimmten Umfang an A/V-Systemen zur Verfügung haben. Aber wir wollten eine campusweit einheitliche Lösung.“ 

Die Reaktionen der Universität waren bislang äußerst positiv.