• Die perfekte Kulisse für Dudelsäcke und Trommeln

Die perfekte Kulisse für Dudelsäcke und Trommeln

The Projection Studio setzt mit ultrahellen Projektoren das weltberühmte Militärmusikfestival in Szene

Die auf dem Basaltkegel eines erloschenen Vulkans gelegene, kilometerweit sichtbare Burg Edinburgh Castle dominiert die Skyline der schottischen Hauptstadt.

Vor ihren Mauern, auf dem Platz am Ende der Royal Mile findet das Royal Edinburgh Military Tattoo statt, das alljährlich 220.000 Besucher anlockt und zudem von geschätzt 100 Millionen Zuschauern im Fernsehen verfolgt wird.

Das Tattoo, das 1950 ins Leben gerufen wurde, ist nur eines von zwölf Festivals, die jedes Jahr in Edinburgh stattfinden.

Bei der Show treten sowohl Angehörige der britischen Streitkräfte als auch zahlreiche Militärkapellen Paradeformationen aus dem Commonwealth und der ganzen Welt auf.

Seit 2005 kommt beim Edinburgh Tattoo Projektionstechnik zum Einsatz, mit deren Hilfe ergänzend zu den Darbietungen Bilder auf die Burgfassade übertragen werden. Dabei verschmilzt diese Form der „Son et Lumière-Veranstaltung“ mit traditioneller Militärmusik, Märschen und Feuerwerk zu einem eindrucksvollen Gesamterlebnis.

2016 äußerten die Veranstalter den Wunsch, die vorhandenen Projektionssysteme durch eine modernere Lösung mit mehr Leuchtkraft zu ersetzen, die sich technisch auf einer Stufe mit dem bereits mehrmals erneuerten Beleuchtungsdesign und der anspruchsvollen Pyrotechnik befindet. Hinzu kommt, dass die Burgmauern aufgrund des regnerischen Wetters in Schottland oft nass sind, was die Projektion zusätzlich erschwert.

The Projection Studio, seit 2005 für die Zusammenstellung der Projektionsinhalte für das Tattoo zuständig, wurde mit der Ermittlung eines geeigneten ultrahellen Projektionssystems beauftragt. Creative Director Ross Ashton erklärt: „Der entscheidende Grund für die Modernisierung der Technik war die Tatsache, dass die Projektion fester Bestandteil der übergeordneten Sound- und Lichtshow ist.“  

„Ein Lichtplaner ist dafür zuständig, die vielen hundert Teilnehmer auf der Esplanade so auszuleuchten, dass sie vom Publikum gut gesehen werden. Dementsprechend ist es auf dem Platz sehr hell, und es bedarf einer leistungsfähigen Projektionstechnik, die der Helligkeit im Vordergrund trotzt und gleichzeitig gut sichtbare Bilder erzeugt.“

Im Anschluss an einige nächtliche Testdurchläufe beschlossen die Veranstalter, in Projektionstechnologie von Panasonic zu investieren. Es wurden insgesamt zwölf 3-Chip DLP™-Projektoren PT-DW17K2 beschafft, die mit unglaublicher Helligkeit und kräftiger Farbwiedergabe überzeugen.

„Die Lösung von Panasonic trägt enorm zur Verbesserung des Zuschauererlebnisses bei.“

 

Jeder Projektor verfügt über eine Helligkeit von 17.000 Lumen und ein Kontrastverhältnis von 10.000:1. Wie andere Panasonic-Projektoren für den Einsatz bei Großveranstaltungen verfügt der PT-DW17K2 über ein äußerst kompaktes Gehäuse. Zudem bietet er eine Fülle an modernen Funktionen, wie DIGITAL LINK-Konnektivität, Hochformatmodus und Multi-Screen-Projektion. Um die Zufriedenheit der Besucher noch nachhaltiger zu garantieren, wurde jeder PT-DW17K2-Projektor mit einem Quad-Lampen-System ausgestattet, um sicherzustellen, dass die Projektion nicht unterbrochen wird, falls eine Lampe ausfällt.

Doug Cook, für das Royal Edinburgh Military Tattoo zuständiger Head of Operations: „Unsere bisherigen Projektoren waren bereits in die Jahre gekommen, und wir wollten sie durch moderne Technik ersetzen.“

„Ich frage die Zuschauer immer, was ihnen am besten gefallen hat, und diesmal sprachen die Antworten für sich – schließlich hat sich die Bildwiedergabe im Vergleich zum letzten Jahr deutlich verbessert. Besuchern, die die Show schon einmal gesehen haben, ist der Unterschied nicht entgangen – die neuen Projektoren erzeugen brillantere, schärfere und vor allem viel hellere Bilder. Die Lösung von Panasonic trägt enorm zur Verbesserung des Zuschauererlebnisses bei.“

Das hochmoderne Projektionssystem versetzt die 3D-Videomapping-Experten von The Projection Studio in die Lage, wesentlich komplexere visuelle Elemente in die Show einzubauen, darunter geometrische Sequenzen, Bildmontagen und Simulationen mit einstürzenden Mauern, die alle in herausragender Qualität auf die Fassade der Burg geworfen werden.

„Die wahrscheinlich anspruchsvollste Projektionsfläche, mit der ich es je zu tun hatte“

 

„Wir können jetzt viel spannendere Projektionen zeigen – Wasserfälle, Mordor und sogar eine Simulation, bei der die Burg explodiert und einstürzt“, so Ross Ashton.

Die 90 Meter breite Projektionsfläche erstreckt sich über die gesamte der Esplanade und den Live-Darbietungen zugewandte Außenwand der Burg.

Die knapp zweistündige Show stellte die Veranstalter vor erhebliche Herausforderungen, vor allem in Bezug auf die Projektionsfläche.

„Die Burg verfügt über einen asymmetrischen Grundriss mit mehreren Außenwänden und Wällen, die an einigen Stellen bis zu 60 Meter vom Projektorturm entfernt sind. „Das war die wahrscheinlich anspruchsvollste Projektionsfläche, mit der ich es je zu tun hatte – dunkle Flächen, die bei Regen noch dunkler werden.