• Ein Stück Geschichte wird erleuchtet

Ein Stück Geschichte wird erleuchtet

Lichtstarke Projektoren von Panasonic werden eingesetzt, um das 150. Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Italien und Japan feierlich zu gestalten

Das Bauwerk, in dessen Arena zu Zeiten des römischen Reiches Gladiatorenkämpfe und Schauspiele stattfanden und das im Mittelalter als Festung und Steinbruch diente, wurde nun schließlich zur Projektionsfläche, um den politischen Jahrestag in ein besonderes Licht zu tauchen. 

Motoko Ishii Lighting Design und das Ishii Conception Office Network (ICON) wurden von der japanischen und der italienischen Botschaft beauftragt, die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern mitzugestalten.

So wurde eigens für den Anlass ein Programm unter dem Thema „Liebe zur Menschlichkeit, Liebe zur Erde“ komponiert. Das von Mutter und Tochter, Motoko und Akari-Lisa Ishii, geführte Produktionsteam möchte mit diesem Thema die Aufmerksamkeit auf das fragile Klima lenken, das Politik, Gesellschaft und Umwelt heute gleichermaßen gefährdet, und eine Botschaft der Freundschaft, der Liebe und des Friedens an Italien und die ganze Welt aussenden.

Das zehnminütige Programm konnte an drei Abenden im Mai 2016 kostenlos besucht werden. Es begann mit einem bewegten, dramatischen Lichtspiel über die ganze Breite der Fassade und ging dann zur konkreten Animation über, in der Akari-Lisa Ishii mit Tuschezeichnungen eine Liebesgeschichte skizziert.  

Damit wurde erstmalig ein Suibokuga (traditionelle japanische Tuschemalerei in Schwarz-Weiß) als Lichtprojektion auf der Fassade eines Weltkulturerbes dargestellt. 

Die Licht- und Projektionsshow wurde durch eine neue musikalische Komposition begleitet, die Anleihen bei der traditionellen japanischen Musik nahm und so beispielsweise auf „Taiko“ (große Trommeln) und „Gagaku“ (höfische Musik in Japan) zurückgriff.

Insgesamt neun PT-DZ21K2 Evo-Projektoren von Panasonic erzeugten die nötige Helligkeit, um das riesenhafte Bauwerk zur Leinwand werden zu lassen.

Trotz seiner 20.000 Lumen Helligkeit und der zahlreichen kreativen Funktionen zeichnet sich der Projektor durch ein erstaunlich kompaktes Gehäuse aus.

Jedes technische Merkmal des PT-DZ21K2 Evo wurde für höchste Ansprüche und den professionellen Einsatz entwickelt.

Das Modell ist eine neue Version der DZ21K-Reihe, die im Vermiet- und Veranstaltungsbetrieb europaweit intensiv eingesetzt wird, so zuletzt etwa beim internationalen Festival „Circle of Light“ in Moskau mit 142 Projektoren und einem Guinness-Weltrekord für das größte Projektionsbild aller Zeiten.

„Da der PT-DZ21K2 mit vier Lampen ausgestattet ist, konnten wir uns auf die Redundanz verlassen“

Die Projektoren und die AV-Technik wurden von STS Communication in Mailand bereitgestellt. Kundenbetreuerin Sabrina Miali erläutert: „Die Helligkeit der Projektoren war entscheidend, denn zum einen mussten wir die Distanz zwischen Kolosseum und Forum Romanum überbrücken, und zum anderen war die Umgebung bereits stark beleuchtet. Ebenfalls entscheidend waren die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht der Geräte, denn bei diesem weltberühmten antiken Bauwerk wollten wir auf den Einsatz von Kränen, Gabelstaplern und ähnlichem Gerät gänzlich verzichten.“ 

„Und da der PT-DZ21K2 mit vier Lampen ausgestattet ist, konnten wir uns auf die Redundanz verlassen: Auch wenn eine Lampe durchgebrannt wäre, hätte die Vorführung weitergehen können, ohne dass das Publikum etwas bemerkt hätte“, ergänzt Sabrina Miali.

Die Projektoren wurden in Dreiergruppen gestapelt, so dass über 60.000 Lumen zur Verfügung standen, um die altertümliche Ruine in Licht zu tauchen.  

„Es war beruhigend zu wissen, dass die Projektortechnik ihren Teil zu diesem Erfolg beitragen würde.“

Teil der Vorführung war eine projizierte Botschaft: Das Wort „Liebe“ wurden in 150 Sprachen an die Wand gestrahlt. Die zehnminütige Show wurde an jedem der Abende 15 mal wiederholt. Zum Premierentag erschienen illustre Gäste, darunter auch Mitglieder des japanischen Kaiserhauses.

Akari-Lisa Ishii, leitende Lichtplanerin bei ICON rekapituliert: „Zwei Wochen vor der Show haben wir einen Einzelprojektor getestet. Die Helligkeit des Bildes, das wir mit nur einem Projektor erzeugen konnten, hat mich äußerst positiv überrascht.

Es war eine hochkarätige Veranstaltung für unser Team und mir eine große Ehre, eine Lichtshow für eines der bekanntesten Baudenkmäler der Welt zu entwerfen. Es war beruhigend zu wissen, dass die Projektortechnik ihren Teil zu diesem Erfolg beitragen würde.“