• Natur als visualisiertes Klangkunstwerk in der Fondation Cartier

Natur als visualisiertes Klangkunstwerk in der Fondation Cartier

Panasonic Visual Systems liefert die Technologie zur Ausstellung „Le Grand Orchestre des Animaux“ in der Fondation Cartier Pour L'Art Contemporain in Paris

Die Fondation Cartier ist ein Zentrum für zeitgenössische Kunst mit über 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in einem modernen, luftig-transparenten Glasbau im 14. Arrondissement von Paris. Sie widmet sich allen Bereichen der zeitgenössischen Kunst und zeigt in der Regel jährlich drei Ausstellungen von etablierten Künstlern und Newcomern. 

Derzeit kann man die Ausstellung „Le Grand Orchestre des Animaux“ bewundern, ein Gesamtkunstwerk, inspiriert von der Arbeit des amerikanischen Musikers und Bioakustikers Bernie Krause, der mit Leidenschaft die Klänge der Wildnis und den akustischen Charakter der Natur erforscht.

Auf seinen Reisen rund um die Welt hat Krause sich intensiv mit der natürlichen Klanglandschaft unserer Erde beschäftigt und diese aufgezeichnet – nicht nur aus reiner Faszination für ihre Schönheit und Vielfalt, sondern auch, um die Evolution der Artenvielfalt und wilden Regionen in unserem Zeitalter des rasanten Wandels zu beobachten. Man kann Krauses Werk auch als Archiv bezeichnen, in dem er eine Welt konserviert, die vor unseren Augen nach und nach verschwindet, überrollt vom Lärm der Zivilisation und den Eingriffen des Menschen in seine natürliche Umgebung.

Neben dem bestimmenden Werk von Bernie Krause ist die Ausstellung auch stark von visuellen Elementen verschiedener Künstler aus aller Welt geprägt, deren Zusammenspiel den Besuchern ein orchestral verwobenes, visuell-auditives Sinneserlebnis bietet.

Zu den visuellen Highlights gehört das 18 Meter lange, mit Schwarzpulver applizierte und anschließend durch spektakuläres Entzünden geschaffene Werk „White Tone“ des chinesischen Künstlers Cai Guo-Qiang. Durch die Brandspuren des Pulvers entsteht ein faszinierendes, archaisch anmutendes Bild, das verschiedene um eine Wasserstelle versammelte Wildtiere darstellt und an prähistorische Höhlenmalereien erinnert.

Neben klassischer Fotografie und Malerei sind in der Ausstellung auch Diaporamas und spannende Projektionen zu sehen, die mit audiovisueller Technologie von Panasonic realisiert wurden.  

Acht extrem lichtstarke Displays von Panasonic – fünf TH-49LF80 Full-HD-Displays und drei TH-84LQ70 4k-Displays – setzen im zentralen Ausstellungsraum das Werk des japanischen Fotografen Manabu Miyazaki und die Videosammlung des Cornell Lab of Ornithology professionell in Szene. Mithilfe einer Kamerafalle fängt Miyazaki fantastische Szenen in der Natur ein, wie man sie sonst nie zu Gesicht bekommt. Erstmals außerhalb Japans zu sehen, zeigt sein Werk den Besuchern, wie wilde Tiere und Menschen sich einen Lebensraum teilen – in brillanter Auflösung der 84" 4k-Displays von Panasonic.

„Es gab keine Alternative zu 4k, da sich die überwältigende Qualität und der Detailreichtum von Miyazakis Fotografien nur mit hochauflösender Technologie adäquat wiedergeben lässt“, erklärt Kurator Thomas Delamarre. 

„Wir wollten auch die neuen Laserprojektoren testen und sind sehr zufrieden damit.“

Auch für die Präsentation der Cornell Lab Videosammlung über die Vogelwelt Neuguineas und Australiens suchte das Museum eine Lösung, die dem Betrachter den optischen Eindruck einer Fotografie oder eines Gemäldes und nicht den einer Fernsehsendung vermitteln sollte. Dieses optimale visuelle Erlebnis gewährleistet das TH-49LF80 mit seinem kaum sichtbaren, schmalen Display-Rahmen, der das Bild voll zur Geltung bringt. Zusätzlich vermeided die matte Oberfläche des Bildschirms störende Spiegelungen von Umgebungslicht.

Eine Frage des Displays

„Es ist immer eine Herausforderung, Videos und bewegte Bilder in einem gläsernen Ausstellungsraum zu zeigen, der vom Tageslicht durchflutet wird. Gleichzeitig sehe ich darin aber auch einen Gewinn an Lebendigkeit für die ausgestellten Werke. Die Wahl der richtigen Displays war dennoch schwierig, mussten sie doch genau unseren Vorstellungen für die Präsentation der Exponate entsprechen“, so Thomas Delamarre weiter.

Auch Projektoren von Panasonic kommen in der Ausstellung zum Einsatz, zum Beispiel bei einer Installation des englischen Künstlerkollektivs United Visual Artists, das vor allem für seine Arbeit mit der Band Massive Attack bekannt sein dürfte. Es werden sieben von UVA visualisierte Klanglandschaften präsentiert, die Bernie Krause in Kanada, den USA, Brasilien, der Zentralafrikanischen Republik, Simbabwe und im Ozean aufgenommen hat. Dazu zeigt die Ausstellung einen begleitenden Film von Raymond Depardon und Claudine Nougaret, in dem Krause von seiner Arbeit erzählt.

Von Beginn des Projekts an plädierte UVA aufgrund seiner langjährigen positiven Erfahrungen für die Verwendung von Panasonic-Technologie und bat Panasonic um Unterstützung bei der Auswahl der geeigneten Geräte mit extrem leisem Betriebsgeräusch und exzellenter Farbwiedergabe.

„Wir benötigten die richtigen Geräte für störungsfreie, geräuscharme Dauerprojektion.“

Der Empfehlung von Panasonic folgend kommen sieben PT-DZ780 Projektoren zum Einsatz, die mit Edge-Blending ein drei Wände überspannendes 40 Meter Bild projizieren. 

Während die Klanglandschaften zu hören sind, wird mithilfe eines d3-Medienservers in Echtzeit eine Visualisierung dazu erstellt und projiziert, die dank erstklassiger Farbwiedergabe und extremer Lichtstärke der PT-DZ780 Projektoren jeden Besucher in ihren Bann zieht.

Dazu Camille Chenet, Head of Exhibition Production: „Wir benötigten die richtigen Geräte für störungsfreie, geräuscharme Dauerprojektion, um die Klanglandschaften nicht zu beeinträchtigen. Zudem lässt unsere Deckenkonstruktion nur ein begrenztes Gewicht zu, die deckenmontierten Projektoren durften also nicht zu schwer sein. Zunächst hatten wir vor, die neuen Laserprojektoren auszuprobieren, entschieden uns dann aber für Geräte ohne Laser, da sie uns für Museumsinstallationen besser geeignet erscheinen.“

Die Ausstellung „Le Grand Orchestre des Animaux“ ist noch bis Januar 2017 zu sehen. Weitere Informationen erhalten Sie auf:

 http://fondation.cartier.com