• Projektionen nicht von dieser Welt

Projektionen nicht von dieser Welt

3-D-Mapping Show mit Projektoren von Panasonic zur Eröffnung des neuen Physik-Fakultätsgebäudes der Durham University

Zur Eröffnung ihres 11,5 Milionen £ Projekts Ogden Centre for Fundamental Physics beauftragte die Durham University den Londoner Spezialisten für Projection-Mapping "The Projection Studio" mit einer Multimediaprojektion auf der gesamten Fassade des neuen Gebäudes und gab ihr den Titel „Worlds, Systems & Creations“. 

Das Ogden Centre im Campusbezirk Lower Mountjoy ist die neue Wirkungsstätte eines internationalen Teams, das hier kosmologische Forschung betreiben wird.

Sechs Panasonic PT-DW17K2 Projektoren tauchten mit 3-D-Mapping die gesamte Gebäudefassade in kunstvolles Licht.

„Dieses Projekt ist ein faszinierendes Beispiel für die erfolgreiche Kombination von Naturwissenschaft und Kultur.“

Drei Nächte lang wurden stündlich sechs Shows gezeigt, jeweils beginnend mit der Geschichte von Thomas Wright, Astronom, Mathematiker und Architekt im County Durham des 18. Jahrhunderts, der als Erster die Form der Milchstraße identifiziert und beschrieben hatte.

Die Projektion war ein Gemeinschaftsprojekt von Künstlern und Kosmologen, realisiert in Zusammenarbeit mit den Projection-Mapping-Spezialisten Ross Ashton und Karen Monid von The Projection Studio:  eine achtminütige Show aus Computersimulationen des Universums, designt vom Institute for Computational Cosmology der Universität und untermalt von Musik der bekannten britischen Komponistin Isobel Waller-Bridge.

Die Projection-Show ist Teil einer größeren Öffentlichkeitskampagne anlässlich der Eröffnung des neuen Zentrums, in deren Rahmen die Universität verschiedene Aktivitäten und Gesprächsreihen veranstaltet, um ihren Besuchern die Geheimnisse des Universums näherzubringen. 

„Ich habe viele Projekte mit Projektoren von Panasonic realisiert und ihre Zuverlässigkeit immer sehr geschätzt“, so Ross Ashton. „Mit ihrer beeindruckenden Helligkeit und Farbtiefe sind sie genau die richtigen Geräte für unsere Arbeit.“

„Wir verwendeten Weitwinkelobjektive in sehr kurzer Entfernung, um unsere Bilder auf die komplexe dreidimensionale Gebäudeform zu projizieren. Dabei beeindruckte uns immer wieder die Tiefenschärfe der Objektive und das fantastische Ergebnis mit optimaler Farbgenauigkeit und Auflösung. So konnten wir die Gebäudefassade in eine spektakuläre Bildlandschaft verwandeln.“  

Mit seinem einzigartigen Vierfach-Lampensystem erzielt der PT-DW17K2 bis zu 17.000 Lumen in der stärksten Helligkeitseinstellung und weist dennoch einen kompakten Formfaktor auf. Dank 360-Grad-Montageoption eignet sich der Projektor hervorragend für Installationen bei Live-Events und Performances.

„Ich habe viele Projekte mit Projektoren von Panasonic realisiert und ihre Zuverlässigkeit immer sehr geschätzt.“

Sein Multi-Screen Support System fügt mehrere Bildflächen durch Edge-Blending, Farbabgleich und digitale Bildvergrößerung nahtlos zusammen.

Der Betriebstemperaturbereich von 0-40 °C im Hochformatmodus erlaubte auch an den kühlen Abenden Nordostenglands einen problemlosen Einsatz des Projektors.

„Ich habe den DW17K2 bereits für zahlreiche Projektionen im Freien verwendet und staune immer wieder über seine Widerstandsfähigkeit. Das Gerät hat mich noch nie im Stich gelassen“, betont Ross Ashton. 

Die Universität Durham ist eine der renommiertesten Hochschulen der Welt. Im Ogden Centre werden künftig das Institute for Computational Cosmology, das Centre for Extragalactic Astronomy und das Centre for Advanced Instrumentation beheimatet sein.

Großzügige Spendengelder haben diese Entwicklung der Einrichtung ermöglicht – der Ogden Trust unter dem Vorsitz von Sir Peter Ogden, Unternehmer und Alumnus der Fakultät für Physik in Durham, unterstützte sie mit 3,35 Millionen £, die Wolfson Foundation mit 1,5 Millionen £ und ein privater Spender mit weiteren 900.000 £.

Dazu Professor Carlos Frenk, Leiter des Institute for Computational Cosmology in Durham: „Das neue Gebäude des Ogden Centre for Fundamental Physics ist ein architektonisches Juwel, das unsere schöne Stadt bereichert. Unser Institut findet in diesem beeindruckenden Gebäude eine neue Heimat und wir freuen uns darauf, dort unsere wegweisende Forschungsarbeit fortzusetzen.“

Projection-Mapping erfreut sich als Live-Event zunehmender Beliebtheit. In einem 2015 auf Basis einer Branchenstudie veröffentlichten Whitepaper verweist Panasonic auf das beschleunigte Wachstum dieses Marktes.

Bei einem Viertel der Befragten waren die Umsätze mit Projection-Mapping um mehr als 50 % gestiegen, bei fast der Hälfte davon sogar um mehr als 100 %. Immer häufiger werden Projektionen sogar dem Feuerwerk und anderen traditionellen Showelementen vorgezogen.

Dazu Simon Henig, Vorsitzender des Durham County Council: „Als Innovationsführer in vielen Bereichen liefert Durham nun mit diesem Projekt ein faszinierendes Beispiel für die erfolgreiche Kombination von Naturwissenschaft und Kultur. Und genau dieses inspirierende Zusammenwirken von Technologie und Wissenschaft fördert unsere wachsende nationale und internationale Reputation als ‚Leuchtturm der Forschung‘.