• RIBA setzt neue technologische Maßstäbe

RIBA setzt neue technologische Maßstäbe

Das Royal Institute of British Architects (RIBA) nutzt Technologie von Panasonic, um einzigartige Veranstaltungsräume zu schaffen

Das RIBA wurde im Jahr 1834 gegründet zur „allgemeinen Förderung der Zivilarchitektur und des Erwerbs der Kenntnisse in den verschiedenen Künsten und Wissenschaften, die mit ihr verbunden sind“. Im Jahr 1934, also 100 Jahre später, zog das Institut in seinen jetzigen, speziell für diesen Zweck gebauten Hauptsitz am 66 Portland Place im Herzen Londons.

Das Gebäude, das von König Georg V. und Königin Mary eröffnet wurde, ist heute die Heimat der ersten Architekturgalerie Londons sowie der RIBA-Bibliothek und deren Sammlung von 4 Millionen Werken.

Zusätzlich gibt es im RIBA Venues jährlich hunderte Veranstaltungen. Es ist einer der wenigen Veranstaltungsorte in London, die Konferenz- und Veranstaltungsräume für bis zu 400 Teilnehmer anbieten.

Darum ist die audiovisuelle Infrastruktur für das Institut von größter Wichtigkeit und bildet das Rückgrat zahlreicher Konferenzen, Produktvorführungen und Geschäftstreffen. 

Das Institut möchte zu einer 4K-Umgebung migrieren, wobei der erste Schritt die Installation eines 98-Zoll-4K-Statement-Displays von Panasonic (TH-98LQ70) in der Empfangshalle war. Sie wurde von Insight Visual Systems Ltd durchgeführt.

„Die Entscheidung, Panasonic mit Panasonic zu ersetzen, fiel uns leicht.“

Mit ihrer hohen Auflösung von rund 8.290.000 Pixeln – dem Vierfachen eines Full-HD-Displays – liefert die LQ Serie extrem detailreiche Bilder.

Neben ihrer hohen Schlagfestigkeit zeichnet sich die LQ Serie durch ihre Eignung für einen 24-Stunden-Dauerbetrieb aus. Sie ermöglicht einen zuverlässigen Betrieb an öffentlichen Orten, an denen viele Menschen zusammen kommen, z. B. in Bahnhöfen, Flughäfen oder Einkaufszentren, eignet sich aber gleichermaßen auch für die Installation in Steuerzentralen. Die große Anzahl von Ein- und Ausgängen sorgt für vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Quadra AV entwarf für das Display, das auf einem Zwischengeschoss der Haupttreppe im Empfangsbereich installiert wurde, einen beeindruckenden Holzrahmen mit Metalleffekt.

Das großformatige Display wird von zwei 65-Zoll-Full-HD-Displays (TH-65LFE8) flankiert, die hochkant installiert sind und die bestehenden Leuchtkästen ersetzen. Es verleiht der Installation einen höheren Grad an Flexibilität.   

Die LFE8 Serie ist mit einem USB-Player ausgestattet. Signage-Inhalte können einfach über USB eingespeist werden. Ein Media Player ist daher nicht erforderlich. Das Display kann sowohl Videos als auch Standbilder anzeigen und erlaubt so die Verwendung vielfältiger nutzergenerierter Signage-Inhalte.

Die LFE8 Serie kann im Querformat, Hochformat oder als Multi-Screen-Konfiguration installiert werden und kommt häufig als Menütafel oder Stadtplan zum Einsatz.

Mit einer Tiefe von weniger als 62 mm bildet das wandmontierbare Display ein unaufdringliches Raumelement und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters dank seines kaum sichtbaren schmalen Rahmens ganz auf das angezeigte Bild.  

„Dieses Gebäude unterliegt strengen Bauauflagen“, so Steve Barrett-White, AV Technical Supervisor am RIBA. „Darum müssen wir bei AV-Installationen im Gebäude diese Auflagen stets berücksichtigen.

„Beispielsweise gibt es Einschränkungen bei den Dingen, mit denen wir die Fenster gegen Sonnenlicht abdecken können. Darum sind Displays an vielen Orten besser geeignet als Projektoren. In den meisten Fällen dürfen wir aber auch nicht jedes Element an den Wänden aufhängen, weshalb es in vielen Räumen bewegliche Leinwände gibt.

„Wir möchten gerne Laser nutzen, um den Wartungsaufwand zu minimieren“

„Mit den beiden 103-Zoll-Plasma-Displays von Panasonic, die wir vor etwa 10 Jahren gekauft haben, haben wir tolle Erfahrungen gemacht. Wir rechneten zunächst mit einer Einsatzzeit von drei Jahren, doch auch nach einem Jahrzehnt funktionieren sie noch einwandfrei. 

„Jedoch sind wir dabei, uns zugunsten modernerer, energieeffizienterer LCD-Technologie größtenteils von der Plasmatechnologie zu verabschieden. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da Nachhaltigkeit ein bedeutendes Thema für unsere Organisation ist.  

Wir haben ein Plasma-Display mit einem neuen 98 Zoll-4K-Display ersetzt und ersetzen das andere bald mit einer Videowall. „Die Entscheidung, Panasonic mit Panasonic zu ersetzen, fiel uns leicht.“

Zu den Nachhaltigkeitsprinzipien der Organisation gehört auch der Übergang zur Laserprojektion. Der erste Laserprojektor wurde im Hauptauditorium des Gebäudes installiert. Der von Insight Visual Systems Ltd installierte PT-RZ12 mit 12.000 Lumen bietet 20.000 Stunden wartungsfreien Betrieb. Er verfügt über einen integrierten Real-Motion-Prozessor, der Frame-Creation und 120-Hz-Hochgeschwindigkeitverarbeitung für fließende Bewegungsreproduktion kombiniert.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem RZ12K; er sorgt für ein unglaublich lebendiges, helles Bild. Wir möchten zukünftig Laser nutzen, um den Stromverbrauch und den Wartungsaufwand der AV-Infrastruktur des Gebäudes zu reduzieren“, fügt Steve Barrett-White hinzu.

Weitere AV-Installationen im RIBA sind der PT-DZ10 mit 10.000 Lumen in der Florence Hall und drei PT-VZ575 in der Mitarbeiterkantine in einem angrenzenden Gebäude, die die Organisation für Mitarbeitereinweisungen nutzt. Das AV-Team hat eine Weitwinkelprojektion entlang einer gebogenen Wand geschaffen, die eine Deckenmontage nutzt und bei der horizontale und vertikale Korrektur sowie Trapezkorrektur und Korrektur gekrümmter Projektionsflächen zum Einsatz kommen.

Steve McNally, Business Development Manager bei Insight Visual Systems Ltd, sagt: „Wir haben RIBA dabei geholfen, die AV-Technologie intelligent zu integrieren, um einen sehr attraktiven Veranstaltungsort zu schaffen, der Rücksicht auf ein so traditionsreiches Gebäude nimmt.“